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Bewerbungsfoto

Braucht man Bewerbungsfotos

Das aktuelle Bewerbungsfoto ist immer der erste Blickfang in einem Lebenslauf oder auf dem Deckblatt. Erst dann wandert der Blick zu den Textinformationen. Deshalb sollten Sie großen Wert auf ein professionelles Bewerbungsfoto legen. Aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) kann Sie jedoch niemand verpflichten, Ihrem Lebenslauf ein Bewerbungsbild von sich beizulegen. Und dennoch: ohne geht es nicht. Denn der Großteil der Unternehmen möchte ein Bewerbungsfoto beigelegt haben, auch wenn Sie es nicht explizit rechtlich einfordern können. Bei Ihrem Bild kommt es vor allem darauf an, sympathisch zu wirken und Interesse beim Personaler zu wecken. So können Sympathiepunkte dabei helfen, dass dieser bei kleineren Makeln in Ihrem Lebenslauf mal ein Auge zudrückt. Schließlich spielt beim Auswahlprozess der Bewerber neben Ihrer beruflichen Sachverständigkeit immer auch Ihre äußere Erscheinung und Ihr Charisma eine entscheidende Rolle. Obwohl Ihr Bewerbungsfoto in der Regel nicht darüber entscheiden wird, ob Sie die Stelle bekommen, so stellt es auf der anderen Seite ein K.O.-Kriterium dar, um Bewerber auszusortieren. Bei Bewerbern, denen es bei Ihrer Bildauswahl an der Ernsthaftigkeit mangelt, ist der Schritt nicht weit, dasselbe Verhalten im Beruf anzunehmen. Kein Personaler wünscht sich ein Bewerbungsfoto, dem deutlich anzusehen ist, dass der Bewerber es spontan im Wohnzimmer aufgenommen hat. Um diesen Eindruck zu vermeiden, spricht besserbewerben.de eine klare Empfehlung dafür aus, zu einem professionellen Fotografen Ihres Vertrauens zu gehen.

Zeitpunkt

Zeitpunkt des Bewerbungsfotos

Für den Fototermin Ihres perfekten Bewerbungsbildes sollten Sie einen Tag wählen, an dem Sie sich sowohl körperlich als auch geistig in bester Verfassung befinden. Sie sollten ausreichend geschlafen haben und nicht gestresst, oder aus der Puste (Fahrradtour), zum Fotografen gehen. Was nicht bedeutet, dass Sie unmittelbar vor dem Fototermin ausgiebig essen sollten. Kein Personalentscheider möchte gerne auf Ihrem Bild sehen, wie Sie beinahe eingeschlafen sind. Wenn Sie diese Punkte beachten, können Sie auf Ihrem Bewerbungsfoto die nötige Präsenz zeigen, die Sie Ihrem Traumberuf ein großes Stück näher bringen wird.

Qualität

Qualität der Bewerbungsfotos

Man kann es nicht oft genug sagen: Das Bewerbungsfoto sollte weder aus einem Automaten, noch aus der Freizeit oder dem Urlaub stammen. Das sieht immer billig aus und entwertet Sie schon mit dem ersten Blick. Geiz setzt das falsche Signal, denn er dokumentiert nur, dass Sie nicht einmal bereit sind, in Ihre persönliche Zukunft zu investieren. Und was könnte wohl wichtiger sein? Deshalb: Lassen Sie ein solches Bewerbungsfoto (nie Ganzkörperaufnahmen!) immer von einem Fotografen beziehungsweise von einem Profi machen. Lassen Sie sich aber vorher bitte Beispiele zeigen. Es gibt Fotografen, die versuchen Ihnen Kunst zu verkaufen. Die mögen dann zwar gut aussehen, wenn man die Fotos auf 1 x 1 Meter vergrößert und an die Wand hängt. Für die Bewerbung eignen sie sich aber ebenso wenig wie Filzstifte für Online-Formulare.

Gesichtsausdruck

Ausdruck auf Bewerbungsfotos

Ein direkter Blick gepaart mit einem freundlichen, natürlichen Lächeln weckt Vertrauen und wirkt sympathisch. Nicht jeder kann auf Kommando vor der Kamera seine Schokoladenseite präsentieren. Deshalb sollten Sie sich vor dem Fototermin ganz bewusst in gute Stimmung versetzen. Vielleicht hören Sie noch einmal Ihren Lieblingssong oder denken an den vergangenen Urlaub. Anschließend lächeln Sie mit dem Gedanken an die, schon so gut wie sichere, Wunschposition in die Kamera. Ihr Kopf sollte auf dem Bewerbungsfoto mittig platziert sein. Dabei sind auch Varianten mit leicht seitlichem Blickwinkel und leicht schräger Kopfhaltung möglich. Allerdings sollte dies alles in einem gewissen Rahmen bleiben. Beim Thema angeschnittener Kopf muss fallweise unterschieden werden. Oft ist es allerdings so, dass bei diesem Bildformat der Bewerber dem Betrachter aufgrund der Bildoptik entgegenspringt. Dieser Effekt lässt sich durch eine Schwarz-Weiß Variante etwas entschärfen. Benutzen Sie nicht die "Hand am Kinn" Pose, diese künstliche Pose erweckt den Eindruck, als könnten Sie Ihren Kopf nicht ohne stützen und entzieht dem Bild seine natürliche Dynamik.

Größe

Format der Bewerbungsfotos

Die heute gängigen Formate für Bewerbungsfotos variieren zwischen 4,5 x 6 Zentimeter (Lebenslauf) oder 9 x 6 Zentimeter (Deckblatt). Beide entsprechen dem sogenannten goldenen Schnitt und wirken daher besonders schön. Hochformat ist dabei die Regel, mit Querformat fallen Sie aber mehr auf − jedoch nur, wenn Sie den Ausschnitt des Bewerbungsfotos gekonnt wählen. Wer hier nicht sicher ist, sollte lieber einen Profi zu Rate ziehen. Passbilder haben eine Größe von 3,5 x 4,5 Zentimeter.

Farbe / SW

Farbigkeit der Bewerbungsfotos

Farbig oder Schwarzweiß? Das ist letztlich reine Geschmacksache. Monochrome Bewerbungsfotos wirken in der Regel eleganter, können aber auch gekünstelt aussehen. Zudem treten hier die Konturen mehr in den Vordergrund. Das schmeichelt eher ebenen Gesichtern. Wer dagegen ein kantiges Konterfei besitzt, wirkt darauf oft noch härter. Hier sind farbige Bewerbungsfotos die bessere Wahl. Sie wirken in der Regel authentischer und natürlicher, je nach Beleuchtung aber auch misstönend. Auch deshalb ist es wichtig, einen Profi die Bewerbungsbilder machen zu lassen. Bei Farbfotos müssen Sie zudem auf die richtige Kleiderwahl achten. Also auf gedeckte und harmonische Farben, die zu Ihrem Typ und zum Gesamtensemble und dem Hintergrund passen. Bei Schwarzweiß-Fotos zählen hingegen mehr die Form und der Kontrast. Wer das Budget dafür hat, sollte beide Varianten anfertigen lassen und anschließend Freunde fragen, welche Alternative sie sympathischer finden.

Position

Position der Bewerbungsfotos

Wer die Abzüge, oder die digitale Version, in seine Bewerbungsmappe integriert, sollte das Bewerbungsfoto direkt auf dem ersten Blatt des Lebenslaufs einfügen − und zwar oberhalb der ersten Zeile. Ob rechts oder links, hängt davon ab, in welche Richtung die Nase zeigt. Die Faustregel: immer in die Seite hineinschauen, nie heraus! Falls Sie ein Deckblatt oder eine sogenannte dritte Seite verwenden, gehört das Bewerbungsfoto dort eingebaut.

Portrait

Ausschnitt bei Bewerbungsfotos

Das perfekte Bewerbungsfoto zeigt Sie im Halbporträt, dazu etwas Schulterpartie, maximal ein Fünftel des Fotos. Damit das Gesicht nicht glänzt, sollten Sie es vorher abpudern. Falls kein Puder zur Hand ist, reicht es oft schon aus, die Haut mit weichem Klopapier oder einem Papiertaschentuch sanft abzureiben. Sanft deshalb, damit es keine Hautrötungen gibt.

Kleidung

Outfit für Bewerbungsfotos

Die Kleidung sollte zum angestrebten Job passen. Wer sich zum Beispiel als Banker in spe bewirbt, sollte also schon auf dem Bewerbungsfoto wie ein Banker aussehen. Wer es perfekt machen will, stattet dem Zielunternehmen einen Besuch inkognito ab und schaut sich um, welcher Dresscode dort herrscht. Etwas einfacher geht es, wenn man sich die Fotos von Mitarbeitern in Online-Netzwerken wie Xing oder Linkedin anschaut und den Look dann für das Bewerbungsfoto adaptiert. Für Frauen gilt noch der besondere Zusatz: Schulterfrei ist tabu, ebenso tiefe Dekolletees und zu viel Make-up. Psychologische Studien haben ergeben: Bewerberinnen steigern ihre Chancen mit einer Portion Männlichkeit mehr als mit weiblichen Reizen. Heißt: Ein dunkler Hosenanzug mit schlichter heller Bluse kommt bei den meisten Personalern (auch bei den weiblichen) besser an. Der wirkt seriöser und durchsetzungsstärker. Achten Sie darauf, sich in Ihrer zweiten Haut auch wohl zu fühlen, um nicht vorschnell einen verkleideten Eindruck zu erwecken. Wenn Sie allzu unsicher bei Ihrer Kleidungswahl sind, empfiehlt es sich den Rat eines Freundes oder eines Fotografen einzuholen. Im Zweifelsfall sollten Sie sich lieber zu elegant als zu schlicht anziehen und bei Ihrer Entscheidung immer Ihr Fingerspitzengefühl mit einfließen lassen. Einen guten Einblick über die branchenübliche Kleiderordnung erhalten Sie auf Ausbildungs- und Firmenkontaktmessen, über die firmeneigene Internetseite oder angeforderte Broschüren des Unternehmens. Wenn Sie sich bei mehreren Unternehmen bewerben möchten, sollten Sie eine Auswahl an Kleidungsstücken zum Fototermin mitnehmen, allein schon um nicht aufgrund eines Kaffeeflecks in Bedrängnis zu geraten.

Haare

Frisur für Bewerbungsfotos

Egal, ob Bewerberin oder Bewerber − mit Attributen, die als typisch männlich gelten, haben Kandidaten bessere Chancen auf den Job. Das fand die Mannheimer Soziologin Anke von Rennenkampff bei ihrer Promotion über Bewerbungsfotos heraus. Das gilt für Frauen noch mehr als bei Männern. Bei zurückgekämmten oder hochgesteckten Haare unterstellten die Personaler den Bewerberinnen deutlich mehr Führungskompetenz als jenen mit offener Wallemähne. Frauen mit kurzen Haaren, so wiederum eine Studie der Yale-Universität, werden mehrheitlich als intelligent und selbstbewusst empfunden. Dunkle, lange Locken dagegen schnitten schlechter ab: Ihre Trägerinnen hielt die Mehrheit für unsicher und naiv. Bei Männern wiederum ist das Wichtigste, dass sie überhaupt Haare haben: Glatzenträgern wird im Job weniger zugetraut, fanden Saarbrücker Wissenschaftler heraus. Bewerber mit Halbglatze oder Glatze wurden deutlich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Zudem stuften die Testpersonen sie als weniger karriereorientiert und weniger kreativ ein.

MakeUp

MakeUp für Bewerbungsfotos

Bekanntermaßen helfen Make-up und Schminke, Merkmale im Gesicht zu unterstreichen oder abzuschwächen. Frauen wissen meist, wie sie die richtigen Akzente setzen. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Make-up gleichmäßig aufgetragen ist und kein hässlicher Make-up-Rand zwischen Gesicht und Hals zu sehen ist. Und Männer? Die Wahrscheinlichkeit, dass Männer eigene Utensilien zum Shooting mitbringen, ist gering. Trotzdem sollten Männer die Möglichkeiten einer guten Maske schätzen: Make-up hilft beispielsweise, Kiefer und Wangenknochen zu modellieren, ein Doppelkinn zu kaschieren oder glänzende Stellen wie Nase, Haaransatz oder Glatze zu mattieren. Rötungen, Pickeln oder Augenrändern rückt das Make-up ebenfalls zu Leibe. Auf jeden Fall sollten Sie Wangen, Nase und Stirn abpudern oder zumindest abtupfen, um auf dem Foto mit Ausstrahlung und nicht mit Hautfett oder Schweißperlen zu glänzen.

Hintergrund

Hintergrund für Bewerbungsfotos

Leider wird der von Laien oft vergessen. Er entscheidet aber enorm über die Gesamtwirkung des Bewerbungsfotos. Werden etwa Hintergrundmotiv, Kontrast oder Farben falsch gewählt, rückt es den Bewerber buchstäblich in ein schräges Licht. Gegenstände, die zu erkennen sind, lenken das Auge ab und erwecken den Anschein, das Foto sei eher ein Schnappschuss als eine bewusste Fotografie. Eine neutrale Fläche ist also wesentlich besser. Idealerweise harmoniert die Wandfarbe mit der Kleidung (bei Farbfotos) und die Beleuchtung wirft auch keine hässlichen Schlagschatten (ganz wichtig bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen!). Ist der Kontrast wiederum zu hoch (kalkweißer Hintergrund), wirken Gesichter schnell blass und krank.

Bildbearbeitung

Bewerbungsfotos und Photoshop

Mit Photoshop lässt sich sicher viel verbessern. Ja, allerdings sollte der Fotograf bei der Bearbeitung eines Bewerbungsfotos dezent vorgehen. Natürlich können wir jeden um zwanzig Jahre jünger machen, aber das fällt dann im Vorstellungsgespräch unangenehm auf, wenn der Unterschied zwischen Bild und Realität zu groß ist. Wir setzen die Bildbearbeitung ein, um die Fotos technisch und gestalterisch zu optimieren. Hauttöne korrigieren, störende Härchen entfernen und die Augenringe der letzten Nacht abschwächen, das ist okay.

Kosten

Was kostet ein professionelles Bewerbungsfoto

Wenn man nicht über ein Passbild oder ein schnelles Foto, sondern über ein sehr gutes Bewerbungsfoto redet, liegt das zwischen 50,- und 150,- Euro. Es kommt immer auf das Gesamtangebot an. Businessportraits und Aufnahmen mit viel Aufwand, zum Beispiel wenn ein Visagist mitarbeitet, liegen natürlich darüber. Es ist auch ein Unterschied, ob der Kunde das Bild digital haben möchte oder einen hochwertigen Ausdruck benötigt. Das beste Angebot ist also das teuerste? Nein. Ein Test von RTL mit versteckter Kamera hat einmal ergeben, dass die qualitativ schlechtesten Bewerbungsfotos sowohl von dem günstigsten als auch von dem teuersten Anbieter kamen. Man kann durchaus Fotostudios finden, wo man für 25,- Euro ein anständiges Bild bekommt. Das Entscheidende ist, dass man sich vorher anschaut, wie viel Zeit sich der Fotograf nimmt, was er für Bilder macht und ob einem das gefällt. Wer bei höherpreisigen Angeboten Risiken umgehen möchte, kann sich ein Studio suchen, das eine Zufriedenheitsgarantie bietet.